Tuesday, January 16, 2018

ERÖFFNUNG: Ausstellung - Seascapes. Arbeiten von dem georgischen Künstler Giorgi Shengelia in Berlin

Eröffnung am 19.01.2018. Von 19.00 bis 21.00 Uhr

GH36
www.gh36.de
Große Hamburgerstr. 36
10115 Berlin-Mitte

Ausstellung vom 19.01. bis 01.02.2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sontag von 11.00 bis 15.00 Uhr

Oder nach Absprache: Tel. 030 / 22 35 96 30

In seinen Seelandschaften bezieht sich Künstler Giorgi Shengelia auf die Brücke Maler die Anfang des 20. Jahrhunderts an der Nordseeküste ihre Expressionichen Meeresstücken malten. Kräftige Farbakkorde, expressive Kompositionen zeichnen Giorgi Shengelias malerischen Stil aus. Genauso wie die Brücke Maler ist Shengelia fasziniert von der Nordsee, deren Darstellungen in seinen Bildern atmosphärisch und abstrakt sind. Die Bildflächen atmen Frische und Freiheit. Farben und Gliederung spielen in seiner Kunst eine große Rolle, die schwarzen Bildränder und Konturen geben den Werken besondere Struktur und Ordnung. In abstrakte Bilder oft hinein gemalte geometrische Strukturen wirken dreidimensional und geben der glatten Oberflächen besondere Dynamik. In unserer Zeit des Klimawandels und der zerstörten Ökosystemen, wo die Meeresspigel ständig steigt und mit Überschwemmungen droht, gewinnen Shengelias Meereslandschaften, wo die grenze zwischen Land und Meer verwischt, eine besondere Aktualität.


Homepage: giorgishengelia.com
 
Facebook:
facebook.com/giorgi.shengelia
facebook.com/Vernissage Giorgi Shengelia - "Seascapes"





Biography

Giorgi Shengelia was born in 1977 in the city of Sukhumi, Georgia. He studied art at the Academy of Art in Tbilisi. In the year 2001 Giorgi fled his homeland out of necessity and he washed ashore in The Netherlands.

Since 2003 Giorgi is living and working in the village of Bergen, in Northern-Holland, a safe haven behind the dunes of the North Sea coast. Here Giorgi makes paintings and mixed media mostly. Besides he is working on installations and sculptures. He is even active in photography.

The amount of subjects Giorgi expresses in his work are endless: nature, city life, landscape, daily life, home, love, food, people, as I said: limitless. As a visual artist he is fascinated by the tensions and clashes between the reality and the artificial, the visual and elusive and the past and the future. The sensitive paintings of Giorgi Shengelia range from abstract to figurative, wildly drawn or with great precision, on canvas, paper or wood. All of varying sizes. His expressive sculptures are mostly made out of steel and objects from the scrap-heap. Making art, celebrating life and living in freedom are Giorgi’s keywords for now and the future.

More: artisticresearchencounters.blogspot.de




DOCUMENTARY: Men Between Mountains: Masculinity in Georgia. Photography by Ian McNaught Davis, @ianmc0davis



Ian McNaught Davis long-term photography project explores facets of masculinity in the post-Soviet republic of Georgia.

Wedged amongst the rugged and formidable Caucuses Mountains, Georgia lies at the crossroads of Asia, Europe and the Middle East. Because of its explosive location, it has clashed with empires for centuries, including the Romans, Persians, Byzantines, Arabs, Khazars, Arabs, Turks, Mongols and Russians.

He is interested in photographing moments that reflect manhood in a battle-hardened society that finds itself in a state of limbo – when warriors have no wars to fight – and the shift in gender roles that war can leave in its wake.

Georgia it finds itself in fascinating time of transition. Paradoxes and contradictions abound in this small country. Secular attitudes collide with the dogma of the Orthodox Christian Church, and city-dwellers must negotiate their paternalistic family loyalties and traditions rooted in the countryside and villages.

For him, its political and ideological landscapes seem apt locations to explore the murkiness and complexities of masculinity.

His work can be viewed at www.ianmcnaughtdavis.com

Facebook: facebook.com/ianmcnaughtd
Twitter: twitter.com/ianmc0davis
Vimeo: vimeo.com/ianmcnaughtdavis
Instagram: instagram.com/ianmc0davis

Monday, January 15, 2018

LITERATUR: "Einsame Schwestern". Von Ekaterine Togonidze - mit Leseprobe (septime-verlag.at) via @SeptimeVerlag

(septime-verlag.at) Roman - Aus dem Georgischen von Nino Osepashvili & Eva Profousová

Die siamesischen Zwillinge Lina und Diana sterben unter mysteri­ösen Umständen. Erst danach erfährt ihr Vater Rostom von deren Existenz, und dann, Seite für Seite, über das Leben seiner Töchter und deren unterschiedliche Persönlichkeiten in ihren ergreifenden Tagebucheinträgen.

Die beiden gegensätzlichen Stimmen zeichnen ihre außergewöhnlichen Er­­fahrungen als zwei getrennte Personen auf, die sich einen Körper teilen müssen. Bis ins Teenager-Alter werden die verletzlichen Zwillinge von der Außenwelt verborgen und von der Großmutter umsorgt, die darum kämpft, die beiden in einem verarmten post­sowjetischen Georgien zu beschützen – einer Gesellschaft mit wenig Mitgefühl für Behinderte. Nachdem die Großmutter stirbt, sind Lina und Diana wehrlos und fallen jeder Art von Misshandlung zum Opfer. Sie werden sexuell und psychisch missbraucht, sie werden gezwungen, als Freaks im Zirkus zu arbeiten.

Von der Taille abwärts verbunden, bleibt den Schwestern als einziger Rück­zugsort die Welt ihrer Tagebücher: Lina, unbeschwert und glücklich, ist fähig, sich zu verlieben, schreibt Gedichte, hat eine optimistische und romantische Seele und erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens. Diana, angespannt und bodenständig, kann ihre Situation nicht akzeptieren.

Nur von der Großmutter unterrichtet und versteckt vor der Außenwelt, erweitern die beiden ihren Wortschatz durch Fernsehen und Blätten in Illustrierten. Die daraus entstehende einfache Sprache in den Tagebucheinträgen unterstreicht das Bild der Isolation der Zwillinge und macht diesen einzigartigen Roman authentisch.

»Sie erinnert uns daran, dass Toleranz wichtig ist, der Lebensstil anders ist und die vielfältige menschliche Natur der Reichtum der Menschheit ist.«
THE AUTHORS’ READING MONTH LITERARY FESTIVAL, CZ

Gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
180 Seiten
Preis: 20,00 € (D, A)
ISBN: 978-3-902711-74-8
Auch als E-Book


LESEPROBE [pdf] >>


Ekaterine Togonidze

wurde 1981 geboren. 2011 erschien ihre erste literarische Veröffentlichung. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrmals ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie 2012 den renommierten Saba-Preis. Ekaterine Togonidze war 2013 offizieller Gast der Leipziger Buchmesse, im gleichen Jahr war sie auch Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin.

Ekaterine Togonidze prägt seit über fünf Jahren Georgiens Literaturlandschaft. Mit ihrem ersten Roman Einsame Schwestern war sie die erste Schriftstellerin, die das Thema »Körperliche Behinderung« in Georgien literarisch verarbeitete und zur Diskussion brachte.

Wednesday, January 10, 2018

KLASSIK: Tigran Mansurian: "Requiem". Von Claus Fischer via @Kulturradio_rbb


(kulturradio.de) Sehnsucht nach einer besseren Welt - Tigran Mansurians "Requiem" ist keine reine Trauermusik. In ihm stecken neben Klage und Verzweiflung auch sehr viel Zuversicht und Hoffnung. Da klingt nicht nur Karfreitag ...

Der armenische Komponist Tigran Mansurian ist in Deutschland nicht so bekannt, wie er es verdient hätte. Er steht auf einer Stufe mit dem Esten Arvo Pärt oder der Russin Sofia Gubaidulina, deren Werke ja sehr populär hierzulande sind. Alle komponieren sie tonal, gehen dabei aber recht unterschiedliche Wege. Pärt hat seinen ganz persönlichen minimalistischen Stil kreiert, "Tintinabuli" nennt er das, übersetzbar mit "hingetupft", Sofia Gubaidulina orientiert sich dagegen eher am Barock, an kontrapunktischen Formen, sie verehrt Bach. Und für Tigran Mansurian ist die Volksmusik seiner armenischen Heimat die Inspirationsquelle, auch bei diesem Requiem sehr deutlich, dass hier nun in Weltersteinspielung vorliegt, mit Solisten, dem RIAS-Kammerchor und dem Münchner Kammerorchester unter Leitung von Alexander Liebreich.

Sehnsucht nach einer besseren Welt

Das Werk hat eine besondere Entstehungsgeschichte. Viele persönliche Emotionen des Komponisten stehen im Hintergrund. Wie fast alle Armenier hat auch Tigran Mansurian zahlreiche seiner Vorfahren beim Genozid der Türken an den Armeniern verloren. Und den Opfern dieses Völkermordes hat er sein Requiem gewidmet. Die Arbeit muss ihn sehr mitgenommen haben, denn er hat zweimal komplett neu begonnen, also das bis dahin Geschriebene zweimal verworfen. Die Lösung des Problems bestand schließlich für ihn darin, sein "chorsinfonisches Gebäude" ganz auf der Klangsprache der armenischen Volksmusik aufzubauen. In ihr gibt es Motive und Wendungen, die rund 2000 Jahre alt sind.

Die Grundstimmung der Musik ist absolut meditativ, auch wenn es natürlich, wie z.B. im "Dies Irae" auch expressivere Stellen gibt. Der ruhige Duktus eignet sich natürlich gut, um Klage auszudrücken und die Sehnsucht zu äußern nach einer besseren Welt. Um diese Stimmungen kreist das Werk.

[weiterlesen ... ]

CD: ecmrecords.com

Alexander Liebreich dirigiert Tigran Mansurians Requiem - CD Tipp via SWR2

Altes und neues Requiem. RIAS Kammerchor mit Uraufführung von Mansurian. via Deutschlandfunk Kultur

Requiem – Tigran Mansurian erinnert an die Leiden des armenischen Volkes. via KlassikAkzente

Podcast: Tigran Mansurian: Instrumentalkonzerte. via Bayrischer Rundfunk

CLASSIC: Tigran Mansurian (1939): Requiem (2011). For soprano, baritone, mixed choir & string orchestra



I. 00:07 Requiem aeternam: Lento, solenne
II. Kyrie: Moderato, articolando
III. Dies irae: Con moto, passionato
IV. 16:21 Tuba mirum: Moderato, cantando
V. 21:05 Lacrimosa: Tranquillo
VI. 27:30 Domine Jesu Christe: Feroce
VII. Sanctus: Tranquillo, misterioso
VIII. 39:08 Agnus Dei: Lento, como preghiera

Kristine Muldma, soprano
Rainer Vilu, baritone
Eesti Filharmoonia Kammerkoor
Tallinna Kammerorkester
Tõnu Kaljuste
2 November 2016, Kaarli Kerk, Tallinn (Estonia)

For copyright issues: tim.poulus@gmail.com
Publisher (Schott): https://goo.gl/rRsbwZ
Composer: https://goo.gl/3MUjpJ
Broadcast (ERR): https://goo.gl/wMgQX7

This work is dedicated to the victims of the Armenian genocide. During its composition, I was confronted by the problem of differing interpretations of the canonical texts laid down by the Armenian and Roman-Catholic churches. Armenian Christians conceive for example the intonation of the 'Kyrie eleison' according to the Western tradition somehow different from their tradition. I naturally selected the Armenian tradition; I had no wish to copy the rhetoric and gestures of a rite to which I am unaccustomed. I hope that the interlinking of ancient sacred and secular music of Armenia with the Latin text has created something unexpected and even slightly paradox in my music. (Tigran Mansurian)


Tigran Mansurian has created a Requiem dedicated to the memory of the victims of the Armenian Genocide that occurred in Turkey from 1915 to 1917. Co-commissioned by the Munich Chamber Orchestra and the RIAS Choir Berlin, Mansurian’s Requiem reconciles the sound and sensibility of his country’s traditions with those of Western practices, the combination of ancient Armenian religious and secular music with the Latin Requiem text “giving rise to something unexpected,” the composer says. This is profoundly moving contemporary composition, illuminated by the “glow of Armenian modality,” as Paul Griffiths puts it in his booklet essay. The work is a milestone for Mansurian, widely acknowledged as Armenia’s greatest composer. The Los Angeles Times has described his music as that “in which deep cultural pain is quieted through an eerily calm, heart-wrenching beauty.” (challengerecords.com)


homepage: tigranmansurian.com
Facebook: facebook.com/Tigran Mansurian


links:

Tuesday, January 09, 2018

KLASSIK: Schumann Kreisleriana. Von der Georgischen Pianistin Ketevan Sharumashvili (ketisharu.com)



(ketisharu.com) Ketevan Sharumashvili erhielt ihren ersten professionellen Klavierunterricht sie unter Dodo Tsintsadze von 1999 bis 2004 am Zacharia-Paliashvili-Musikgymnasium für hochbegabte Kinder. Im Alter von 14 Jahren gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Rubinstein Klavierwettbewerb in Paris, Frankreich. Mit 15 Jahren erhielt sie den 3. Preis beim griechischen Konzerteum-Klavierwettbewerb in Piräus, Griechenland, der durch das Gold-Diplom der Fundación Eutherpe, Spanien und den Sonderpreis der Pianale, Deuschland, veredelt wurde.

Ab 2004 studierte sie am Staatlichen Wano-Saradschischwili-Konservatorium zunächst unter Prof. Nino Mamradze, später unter Bejan Namgladze. 2008 wurde ihr vom georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili ein Master-Stipendium am Konservatorium Tiflis verliehen. Als beste Schülerin der Meisterklasse des Pianisten Eteri Anjaparidze erhielt sie zudem ein Förderstipendium.

Nach Abschluss ihres Studiums in Georgien erhielt Ketevan ein Vollzeitstipendium des KAAD (Katholischer Akademischer Ausländerdienst). Auf dem Weg zum Konzertexamen, dem höchsten von einer Musikhochschule zu vergebenden Abschluss, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wurde sie von den Professoren Ralf Nattkemper und Marian Migdal begleitet. Weitere Erfahrungen sammelte sie während ihres postgradualen Studiums als Dozentin zahlreicher Studenten der HfMT. 2013 erhielt sie in Zürich zusätzlich Unterricht bei Konstantin Scherbakov. Während ihrer Hamburger Zeit besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Paul Badura-Skoda, Klaus Hellwig, Anatole Ugorsky, Chong No Kang und Boris Bermann zur Verfeinerung ihrer pianistischen Qualitäten.

Das Angebot eines Master-Stipendiums hat Ketevan an das Conservatorium van Amsterdam (CvA) und damit zu Naum Grubert und Jan Wijn geführt. 2016 hat sie ihren Master bestanden. Seitdem lebt Ketevan in Amsterdam.

Die Pianistin mit Konzertexamen Ketevan Sharumashvili ist Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe. Sie gastierte bisher in Konzertsälen ihres Heimatlandes Georgien, in Italien, Spanien, den Niederlanden und Deutschland.

Dienstag, 12. Januar 2016 Kölner Stadt-Anzeiger

Aufatmen nach dem Tastengewitter

KUNSTSALON Pianistin Ketevan Sharumashvili in der Gelben Villa in Kendenich

VON HANNA STYRIE

Hürth-Kendenich. Der Kunstsalon der Gelben Villa in Kendenich bietet ein charmantes Ambiente für Kammerkonzerte im intimen Rahmen. Am Samstag war hier Ketevan Sharumashvili zu Gast, die den Besuchern eine musikalische Sternstunde bescherte. Die im georgischen Tiflis geborene Pianistin war Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe. Dass sie bei der Weimarer Meisterklasse 2012 den Publikumspreis gewann, verwundert nicht: Die grazile Musikerin mit den dunklen Locken zieht ihre Zuhörer mit glänzender Technik und der Intensität ihres Spiels unmittelbar in Bann. Ihr bescheidenes, zurückhaltendes Auftreten wirkte angesichts ihres überragenden Könnens besonders sympathisch. Schnell war klar, dass sie sich völlig uneitel ganz in den Dienst der Musik stellt. [weiterlesen ...]


Mehr im Internet:
facebook.com/ketipianist
youtube.com/anaklasis

VIDEO: Zu Tisch in Armenien via @ARTEde



ZU TISCH

Die armenische Küche ist von türkischen, arabischen und russischen Traditionen beeinflusst und gehört zu den ältesten in Transkaukasien. Die Zutaten stammen oft aus eigenem Anbau oder vom Markt. Ob Lammspieße oder Süßspeisen: Viele Gerichte werden in einem im Boden eingelassenen Lehmofen, dem sogenannten Tonir, zubereitet. In diesem Ofen wird außerdem das armenische Brot Lavash gebacken: Dazu werden hauchdünne Teigplatten an den heißen Steinwänden erhitzt. Als Beilage zum Hauptgericht stehen neben Bulgur stets auch wilde Kräuter wie Koriander, Petersilie und Minze in Schalen verteilt auf dem Tisch.

DIE REGION

Inmitten der Bergketten des Kleinen Kaukasus, zwischen der Türkei, Georgien, Iran und Aserbaidschan, liegt Armenien – ein Land, das sich zu 90 Prozent auf über 1.000 Metern Höhe erstreckt. Erst seit 21 Jahren ist das Land unabhängig, bis 1991 gehörte es zur Sowjetunion. Der Staat ist so groß wie Belgien, aber nur dünn besiedelt: So lebt von ins-gesamt drei Millionen Eiwohnern circa eine Million allein in der Hauptstadt Jerewan.

Die Geschichte des Landes ist von großen Emigrationswellen gezeichnet, die politischen Konflikten geschuldet sind und zu einer immensen Diaspora geführt haben: Sechs Millionen Armenier leben außerhalb ihres Heimatlandes, die meisten sind nach Russland und in die USA ausgewandert. Die Überweisungen größerer Geldbeträge von im Ausland lebenden Armeniern an ihre Verwandten beeinflussen sogar das Bruttoinlandsprodukt des Landes.

TYPISCH ARMENIEN

Armenien gilt als das älteste christliche Land der Welt: Hier wurde im Jahr 301 das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Die erste Staatskirche, heute UNESCO-Weltkulturerbe, steht in Etschmiadsin. Inzwischen sind Staat und Religion getrennt, jedoch ist die Armenische Apostolische Kirche die „nationale Kirche Armeniens“ – ihr gehören 93 Prozent der Bevölkerung an.

Das Land hat eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt zu bieten: Schon vor 2.500 Jahren wurde hier Wein kultiviert, seit 150 Jahren zudem Weinbrand destilliert, den die Armenier als Cognac bezeichnen – in der EU ist der Begriff den Franzosen vorbehalten. Der Kaukasus-Weinbrand ist bei Kennern sehr beliebt, zu ihnen gehörte auch Churchill.

DAS REZEPT

Gata
Armenischer Butterkuchen

Teig: 1 EL Trockenhefe, 1 Tasse Schlagsahne, 1 Tasse Butter, 1 Ei, 1 EL Öl, 1 EL Essig, 3 Tassen Mehl; Füllung: 1 Tasse Butter, 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Zucker, 3 Pck. Vanillezucker; Glasur: 2 Eigelb

Teig: Hefe mit der Sahne mischen. 10 Min. ruhen lassen. Zerlassene Butter, Ei, Öl und Essig hineinrühren. Mehl zufügen. Teig kneten, mind. 1 Stunde kalt stellen. Füllung: Zerlassene Butter, Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ausrollen, Füllung darauf verteilen und verschließen, erneut ca. 2 cm dick ausrollen. Mit Ei bestreichen und 30 Min. backen. Bari achordschak!


Link: www.arte.tv/zu tisch in armenien

Friday, December 15, 2017

KONFERENZ: Massenauswanderung der Deutschen in ein muslimisches Land vor 200 Jahren - am 16./17. Dezember 2017 in Berlin, Humboldt-Universität Berlin

(eurokaukasia.de)

Pressemitteilung: Deutsche Migranten im Kaukasus
200 Jahre Deutsche Geschichte und Kultur im Heute
Einladung zur interdisziplinären Konferenz zum Thema
"Entgrenzung - Deutsche Migration nach und aus Kaukasien"


Von 1817 bis 1941 haben deutsche Siedler in Kaukasien - insbesondere im heutigen Aserbaidschan und Georgien - in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht Spuren hinterlassen. Diese Spuren sind nicht nur im Alltag noch sichtbar, sondern werden auch in den neuen staatlichen Strukturen besonders gewürdigt. Die deutschen Migranten prägten besonders die Landwirtschaft - vor allem Weinbau – und die Industrie, besonders in den Bergwerken und der Erdölindustrie. Auch der Einfluss der deutschen Architekten zeigt sich immer noch im Stadtbild der Städte Tbilisi und Baku.

Dieses gemeinsame Erbe wird von Aserbaidschan, Georgien und Deutschland gepflegt und zu einem Dialog über Migration, Flucht, Vertreibung und Suche nach einer Beheimatung für alle Menschen in Kaukasien erweitert.

Die Konferenz mit Workshops dient dazu, die Geschichte der deutschen Migranten weiter aufzuarbeiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie schließt sich an die im Februar 2017 mit großem Erfolg an der Humboldt-Universität gezeigten Ausstellung zum Thema "Entgrenzung – Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien", anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Ankunft deutscher Siedler in Südkaukasien, an. Die Themen werden nicht nur der deutschen Geschichte und Kultur im multiethnischen Umfeld Kaukasiens gewidmet sein, sondern auch der Fragen der Identitätsbildung und Integration von Kaukasusdeutschen nachgehen. Ziel ist es u.a. eine weitere Vernetzung deutscher und kaukasischer Initiativen zur gemeinsamen Erforschung und Digitalisierung kaukasusdeutscher Geschichte.

Dadurch, dass heute in Kaukasien wieder an Versöhnung, gute nachbarschaftliche Beziehungen, Toleranz und Kooperationen zwischen Staaten und Gesellschaften erinnert wird, gewinnt auch der ideelle Nachlass der deutschen Migranten immer mehr an Bedeutung.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes statt. Sie wird organisiert durch den Kultur- und Wissenschaftsverein EuroKaukAsia e.V. und dem Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans an der Humbolboldt Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Die Geschichte der deutschen Kolonisten in Aserbaidschan scheint aus heutiger Sicht ein unglaubliches Abenteuer zu sein.



Was waren die tatsächlichen Gründe für diese Migration und welche kulturhistorischen Folgen hatte sie?
Waren diese pietistischen Schwaben, wie manche behaupten, "Wirtschaftsflüchtlinge" oder eine verfolgte religiöse Minderheit?


Besessene Fanatiker und Idealisten oder aber ganz nüchterne, tüchtige Unternehmer?
Fromme Weltverbesserer und abenteuerlustige Vagabunden?

Mit diesen und anderen Fragen befassen sich die TeilnehmerInnen der internationalen Tagung zum Thema "Entgrenzung. Deutsche Migration nach und aus Kaukasien", auf die wir Sie hiermit aufmerksam machen möchten.

Wir laden alle Interessierten ganz herzlich zu dieser Veranstaltung an der HU in Berlin ein!

Tagung am 16./17. Dezember 2017 (Programm anbei [pdf])

Veranstaltungort:
Friedrichstrasse 191 – 193, 10117 Berlin-Mitte
7. Etage - Raum Germaine Tillion (Centre Marc Bloch)

Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Kultur und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.


Programm:

Samstag, den 16. Dezember 2017
Ort: Friedrichstrasse 191 – 193, 10117 Berlin-Mitte
7. Etage - Raum Germaine Tillion (Centre Marc Bloch)

10.00 – 10.20 Uhr Eröffnung

S.E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan in Deutschland (angefragt)

S.E. Ortwin Hennig, Botschafter a.D., Auswärtiges Amt (angefragt)

10.20 – 10.40 Uhr Einführungsvortrag

Kaukasusdeutsche und Deutsche in Südkaukasien als Gegenstand der Migrationsforschung?, Prof. Dr. Eva-Maria Auch (Berlin)

10.40 – 12.00 Uhr Panel I

"Glaube verbindet?" Zur Rolle des religiösen Faktors bei der Anwerbung Deutscher Württembergischer Pietismus und chiliastische Mentalität, Renate Föll (Museum Reutlingen)

Die Motive der zarischen Administration bei der Ansiedlung deutschen Pietisten in Südkaukasien, Dr. Ch. Verdiyeva (Baku)

Diskussion

12.00 – 13. 00 Uhr Mittagessen ("Maximilians")

13.00 – 15.00 Uhr Panel II

"Ein wirtschaftlich aktives Element und Vorbild für die Einheimischen"? Deutsche Unternehmer in Südkaukasien: die Aktivitäten der Firmen Mannesmann und Siemens, Prof. Horst Wessel (Düsseldorf)

Deutsche Architekten in Tbilisi, Prof. Dr. Maia Mania (Tbilisi)

Deutsche Maler in Südkaukasien, Dr. Manfred Nawroth (Berlin)

Diskussion

15.00 – 15.30 Uhr: Kaffeepause

15.30 – 17.00 Uhr Panel III

Zwischen Atempause und Deportation (1920/21 – 1941)

Die Deutschen in der sowjetischen Nationalitätenpolitik vor 1936, Dr. Dr. h.c. Alfred Eisfeld (Göttinger Arbeitskreis)

Die "deutsche Operation" in Georgien, Dr. Marc Junge (Bochum)

Die "deutsche Operation" in Aserbaidschan, Dr. Mamed Dschafarly (Staatliche Universität Baku)

17.00 – 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung des Vereins "EuroKaukAsia e.V."

Sonntag, den 17. Dezember 2017

Ort: Friedrichstrasse 191 – 193, 7. Etage - Raum Germaine Tillion, 10117 Berlin-Mitte

9.30 – 10.30 Uhr Panel V: Zwischen Emigration - Deportation – Rehabilitierung und Aufarbeitung

Noch nicht rehabilitiert: Deutsche in der UdSSR und in der Russländischen Föderation, Dr. Viktor Krieger

Der Schmerz der Traumata bei Spätausgesiedelten, Dr. Sabine Arnold (SinNStiftung Nürnberg)

10.30 – 11.00 Uhr Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr: Podiumsdiskussion: "Zwischen den Welten" - Identitäten und Erinnerungskulturen

Leben und Geschichtswissenschaften im Dialog: Podiumsdiskussion mit Nachfahren der Kaukasusdeutschen – Moderation: Dr. Rasim Mirzayev

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 15.30 Uhr

Workshop: Zukunft erinnern, aber wie? – Erfahrungsberichte und Wissensvermittlung

Archivsituation (Olga Eisfeld, Odessa)
Familienforschung (Dr. Eduard Ohngemach, Göppingen)

Digitalisierung von Nachlässen und touristische Inwertsetzung deutschen Erbes (student. Projekte unter Leitung von Prof. Auch)

Zeitzeugenbefragung (James-A. Wehse, Berlin)

Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Publikationsmöglichkeiten, Ariane Afsari, Potsdam)

Museumspädagogik (Dr. Nino Bakanidze, Tbilisi)

Veranstalter

Stiftungslehrstuhl "Geschichte Aserbaidschans", Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin
Kultur- und Wissenschaftsverein "EuroKaukAsia e.V.


in Kooperation mit:

dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Um Anmeldung wird gebeten:

Kontakt:

Prof. Auch: auchevam@geschichte.hu-berlin.de oder eurokaukasia@t-online.de

Sekretariat:

Birgit Luschei
Email: LuscheiB@geschichte.hu-berlin.de
Telefon: (030)2093-70577
Fax: (030)2093-70655
Anreise mit U-Bahn: U2 bis Station Stadtmitte Per PkW: Parken in der Kronenstrasse oder Parkhaus Quartier 205, Einfahrt Taubenstrasse (kostenpflichtig) Leider können Reisekosten nur für die Referenten übernommen werden.


Weitere Links:
Ausstellungseröffnung: Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien
Eva-Maria Auch, Manfred Nawroth: Entgrenzung - Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien
Konferenz: Entgrenzung. Deutsche Migration nach und aus Kaukasien

Tuesday, December 12, 2017

BERLIN: Dr. Zaal Andronikashvili vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin - ZfL Berlin (zfl-berlin.org)

Dr. Zaal Andronikashvili ist Literaturwissenschaftler, wissenschaftliche Koordination des Forschungsprojektes Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte.

Zur Person / Vita

- Studium der Germanistik, Geschichte und Archäologie an der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi und an der Universität des Saarlandes
- 2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
- SoSe 2006 Assistenzprofessor an der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi
- seit WS 2006 an der Staatlichen Ilia-Chavchavadze-Universität Tbilissi (beurlaubt)
- seit September 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZfL in diversen Projekten.
- Gegenwärtig wissenschaftlicher Koordinator im VW-fianzierten Projekt Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte
- Redaktionsmitglied der Zeitschrift Identity Studies in the Caucasus and the Black Sea Region

Arbeitsschwerpunkte

- Theorie des Sujets
- Raumtheorie (Kulturelle Semantik; Grundordnungen; Topographien)
- Kulturgeschichte Georgiens, des Kaukasus, des Schwarzmeerraumes und der Sowjetunion.

Publikationen

Monographie:

- "Grenzraumtopographie. Ein Georgien-Palimpsest", Berlin (in Vorbereitung)
- Kulturelle Semantik Georgiens (zs. mit Emzar Jgerenaia und Franziska Thun-Hohenstein, erscheint 2017).
- Die Erzeugung des dramatischen Textes. Ein Beitrag zur Theorie des Sujets [pdf], Berlin 2008

Herausgeberschaften:

- Mit-Hg., (zs. mit Giorgi Maisuradse, Matthias Schwartz, Franziska Thun-Hohenstein), Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016 (im Druck).
- Mit-Hg., (zs. mit Sigrid Weigel), Grundordnungen. Geographie, Religion und Gesetz, Berlin 2013
- Mit-Hg., (zs. mit Andreas Pflitsch, Tatjana Petzer und Martin Treml), Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013
- Mit-Hg., (zs. mit Giorgi Maisuradze), karlo ginzburgi: nakvalevebi, mit’ebi, mikroistoria [Carlo Ginzburg: Spuren, Mythen, Mikrogeschichte], Tbilisi 2011.

Wissenschaftliche Aufsätze:

- "Einleitung" in: in: Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Matthias Schwartz und Franziska Thun-Hohenstein, Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016, S. 9-35 ( zs. mit G. Maisuradze, M. Schwartz und F. Thun-Hohenstein, im Druck).
- Dichter Fürsten Denkmäler. Zur Genealogie des sowjetischen Kulturheros" in: Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Matthias Schwartz und Franziska Thun-Hohenstein, Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016, S. 136-178 (im Druck).
- "Auferweckung der Lärche. Zur Erzählethik von Warlam Schalamow", in: Dirk Naguschewski und Matthias Schwartz, Schalamow-Lektüren, Berlin 2017 (im Druck)
- "Grundgesetz und Grundordnung. Kulturelle Voraussetzungen der Verfassung" in: Vakhtang Natsvlishvili und Davit Zedelashvili (Hg.) Die Verfassung Georgiens. 20 Jahre danach. Tbilissi 2016 (in georgischer Sprache).
- Vom 'gleichgläubigem Russland' zum 'Imperium des Bösen'. Georgische literarische Russlandimaginationen", Osteuropa Jahrgang53, Nr. 7-10, 2015 S. 531-548.
- "Die nicht gelerne Lektion. Georgiens Selbstbild zwischen Philosphie und Philologie", Osteuropa Jahrgang53, Nr. 7-10, 2015 S, 231-247.
- "Das orthodoxe Paradox" (mit Giga Zedania) in: Schweizer Monat 1021 (2014), S.74-76.
- "Pasternaks Reenactment der Kaukasusreise” in: Thomas Grob / Boris Previšic / Andrea Zink (Hg.) Erzählte Mobilität im östlichen Europa. (Post-)Imperiale Räume zwischen Erfahrung und Imagination; Tübingen 2014, S. 245-259.
- "Zur Frage der Grundordnungen in Europa nach 1989. Einführung" (Gemeinsam mit Sigrid Weigel) in: Andronikashvil/Weigel Grundordnungen. Wechselbeziehungen zwischen Geographie, Religion, Kultur und Gesetz, Berlin 2013 S. 7-25.
- "Europa und das postsowjetische 'Drama der Freiheit'. Die historische Schöpfung eines freien Raumes nach Merab Mamardašviilis Bewusstseinsphilosophie", in: Andronikashvili/Weigel: Grundordnungen. Wechselbeziehungen zwischen Geographie, Religion, Kultur und Gesetz, Berlin 2013, S. 257-279.
- "Dictatura literaria. Imagination des literarischen Raumes in Sowjetgeorgien“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S.97-106.
- "Kleider des politischen Körpers. Vom Herrscherkleid zum nationalen Kostüm", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 200-223.
- "Talent der Illegitimen Freunde. Affektordnung des georgischen Festes“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 318-328.
- "Genealogie nationaler Repräsentation. Denkmalkultur in Georgien“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 138-155.
- "StaatsUnordnungen und Ent-Ortung. Theoretisches über Grundordnung als Kritik an Carl Schmitt", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 333-339.
- "Die autochthone Grundordnung", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 399-408.
- Black Sea Identity and the Autochthone Logic of Thalassophobia" in: The Balkans and the Caucasus. Parallel Processes on the Opposite Sides of the Black Sea, hrsg. v. Ivan Biliarsky, Ovidiu Cristea und Anca Oroveanu, Newcastle 2012.
- "The Glory of Feebleness. The Martyrological Paradigm in Georgian Political Theology”, in: Identity Studies, Vol. 3, 2011, S. 92-119.
- "Kleider des politischen Körpers. Vom Herrscherkleid zum nationalen Kostüm“ in: Kadmos. Zeitschrift für Geisteswissenschaften, Nr. 3, 2011 (in georgischer Sprache)
- ""Eigenes Land", "Europa" und "Provinz" als topologische Figuren des Freien Raumes" in: "Philosoph zu sein ist ein Schicksal"Beiträge der internationalen Konferenz „Merab Mamardašvili: Ein Beitrag zur Entwicklung der Philosophie und Kultur“ (Moskau, 9.–11. Dezember 2010), hrsg. v. N. V. Motrošilova, A. A. Paramonov, E. V. Petrovskaja, Moskau 2011, (in russischer Sprache)
- "Einführung" (gemeinsam mit Giorgi Maisuradze) in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur, hrsg. v. Zaal Andronikashvili und Giorgi Maisuradze, Tbilisi, 2011.
- "Kaukasus als Grenzraum. Ein A-Topos der russischen Literatur" in: Topographie pluraler Kulturen Europas. Europa, vom Osten her gesehen, Esther Kilchman, Andreas Pflitsch / Franziska Thun-Hohenstein: Berlin 2011.
- "Secularization and Its Vicissitudes in Georgia" in: Identity Studies N 2 (2010), https://sites.google.com/a/isystemsinstitute.org/identity-studies2 (Co-Autor Giorgi Maisuradze).
- "Moderne als Kampf mit der Ambivalenz. Kritik der Moderne bei Zygmunt Bauman" in: Theorien der Moderne, Giga Zedania (Hrsg.) Tbilissi 2010.
- "Säkularisierung und Säkularisierungsschicksale in Georgien", in: Giga Zedania (Hrsg.), Säkularisierung. Konzepte und Kontexte, Tbilissi 2009 (Co-Autor Giorgi Maisuradze).
- "Denkmalkultur in Georgien" in: Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin. Bericht über das Forschungsjahr 2008, Nr. 13, Berlin 2009, S. 73-83.
- "Talent der illegitimen Freude. Affektordnung des georgischen Festes" in: Trajekte N 17 2008, S. 43-47.
- "Kollektive Identität als Integrationshindernis. Aluda im Spiegel von Muzal", Nationale Identitäten und Europäische Literaturen J.Manuel Barbeito/ Jaime Fiejoo/ Anton Figueroa / Jorge Sacido Berlin [e.a.] Peter Lang S. 75-92 (gekürzte Fassung des Aufsatzes von 2005).
- "Herrlichkeit der Ohnmacht. Das martyrologische Paradigma der georgischen politischen Theologie" (russisch) AbImperio N 4 2007 S. 1-34.
- "Georgien 1990 – Ein Philologem der Unabhängigkeit" (russisch) in: Novoe Literaturnoe Obozrenie N 83/1 2007, S. 122-137. (Mit Giorgi Maisuradze). Georgische Übersetzung in: Št’abečdileba [Impression] N 1 2008, S. 12-21.
- "Geburt des Vaterlandes aus dem Geiste der Literatur. Sprachreform als das säkulare Projekt" (georgisch), "Ilia Tschawtschawadse 170. Festschrift" Irma Ratiani (Hrsg.), Tbilissi 2007, S. 157-173.
- "Bella Georgiana. Discourse und Sujet" (georgisch) in: Naira Gelaschwili (Hrsg.) Die Frau, Bilder und Probleme, Tbilissi 2006
- "Kollektive Identität als Integrationshindernis. Aluda im Spiegel von Muzal" in Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur, University of Wisconsin, (Nr. 92, 2005), S. 289-308.
- "Das kafkasische Dorf" in: Surab Kiknadse (Hrsg.), "Georgien in der Jahrtausendwende", Tbilissi 2005, S. 242-249.
- "Simulierte Revolution. Wende aus georgischer Sicht" in: Willi Huntemann, Malgorzata Klentak-Zablocka, Fabian Lampart, Thomas Schmidt, Engagierte Literatur in Wendezeiten, Würzburg 2003
- "Katharina II. Kaiserin und Salondame zwischen Literatur und Politik" in: Roberto Simanowski und Thomas Schmidt, Europa - ein Salon? Beitrage zur Internationalität des literarischen Salons, Göttingen, 1999.

Vignetten:

- "Grundlagen und Ursprünge. Eberhard Lämmerts Bauformen des Erzählens", in: ,Komplizierte mannigfache Harmonie‘ Erinnerungen an Eberhard Lämmert, Herausgegeben von Eva Geulen, Berlin 2017, S. 13-18 (im Druck).
- "Das richtige Leben im Falschen. Über die Freiheit von Kunst und Wissenschaft in Sowjetgeorgien" in: Martin Hermann (Hg.) Leben ohne Freiheit. Jürgen Durch und die DDR - Welche Lehre? Jena 2016.
- "Crashkurs Georgische Dichtung" in: Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik, Hg. v. Matthias Unger, Berlin 2015, S. 5-9.
- Die Boutonnière. Der Dandy und seine Blume" in: Christine Kutschbach und Falko Schmieder (Hg.), Von Kopf bis Fuss. Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung, Berlin 2015, S. 108-112.
- "Am Unort. The Beatles. Nowhere Man" / Dirk Naguschewski & Stefan Willer, Also singen wir. 60 Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Berlin 2010.
- "Subversive Zweisprachigkeit. Mziuri"/ Dirk Naguschewski & Stefan Willer, Also singen wir. 60 Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Berlin 2010.
- "Ilia Tschawtschawadse – Die Vaterlandsreligion georgischer Dichter" in: Sigrid Weigel (Hrsg.), Märtyrer-Porträts. Von Opfertod, Blutzeugen und heiligen Kriegern, München 2007 S. 248-251.

Lexikonartikel:

- "Mythos" in: Daniel Weidner (Hrsg.) Literatur und Religion, Metzler Verlag 2016 S. 399-403 (im Druck).

Übersetzungen:
- karlo ginzburgi, "ganedebi, monebi da biblia" in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, "Die Breiten, Sklaven und die Bibel" in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.
- karlo gizburgi, „šiši, mociceba, terori“ in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, „Angst, Ehrfurcht, Terror“ in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.
- karlo gizburgi, "šen sčirdebi šens k’veqanas" in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, "Your Country Needs You" in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (gemeinsam mit Eka Meskhi, in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.]

Interviews:

- Interview mit Vladimir Sorokin (gemeinsam mit Eka Meskhi) in Indigo Nr. 12 2016, S. 44-53.

Essays:

- "Wendepunkt" - Georgien nach dem Krieg in: Omis Anabečdi [Kriegsabdruck] N 34 2008 S. 6-12 (georgisch)
- "Geschichte einer Illusion" (georgisch) - Symbolik, Rhetorik und Praktik des starken Staates, in: Solidaroba [Solidarität], N 1 (28) 2009, S. 34-40.
- "Nowhere Land" (georgisch) - Georgien als ein Transitionsland, Solidaroba [Solidarität], N 2 (29) 2009.
- "Der Kirchen-Staat“, solidaroba [Solidarität] 3 (30) 2009, S. 83-90 (georgisch).
- "Back in the USSR“ / azrebi.ge/index.php (georgisch).
- "Bestehet die Ideologisierungsgefahr des Verteigungsunterrichts in den Schulen?" liberali [Der Liberale], N 18, 10-23 Februar 2010 (georgisch).
- "9. Mai – Feier des Siegs über den Faschismus oder Tribut der sowjetischen Vergangenheit?", liberali [Der Liberale], N 30, 10-16 Mai 2010 (georgisch).
- "Russophobie als kultureller Mechanismus", c’xeli šokoladi [Die heiße Schokolade]N 62, Juli 2010, S. 70-74 (georgisch).
- "Einflus Stalins auf den georgischen Nationalismus", Vortragstext, gehalten im März 2011 im Labor zur Erforschung sowjetischer Vergangenheit www.sovlab.ge

Blogs

andronikashvili.blogspot.de
tavisupleba.org

Medien (Auswahl)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Die Bibel des Nazismus. Warum verkauft sich ,Mein Kampf' ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 19.03.2016 (in georgischer Sprache)
Jahrmarkt der Eitelkeit mit Davit Paichadze. Gespräch über georgische Gegenwartsliteratur, Fernsehsender Tabula, 22.10.2014 (in georgischer Sprache)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Freiwillige Knechtschaft. Ein Gespräch über das Erbe des Totalitarismus, ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 16.11.2013 (in georgischer Sprache)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Das Pantheon von Mtatsminda" ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 07.12.2012 (in georgischer Sprache)

Wednesday, November 22, 2017

DOCUMENTARY: Quarter Century-Georgia-Great Britain. By Irakli Mezurnishvili and Sofio Katsarava



"Quarter Century-Georgia-Great Britain” is a documentary by Irakli Mezurnishvili and Sofio Katsarava, head of Foreign Affairs Committee in Parliament, who worked for ten years at the British Embassy, Tbilisi before representing the Georgian people in the legislative body. The author shares her goals, emotions and consequences over the documentary with Agenda.ge readers.

I have been the Chair of the Georgian Foreign Affairs Committee in Parliament for nearly a year now, and during this time I have had the opportunity to travel across Europe, America and Asia.

On these travels I have met so many people committed to working with Georgia, to partnering with Georgia on our journey to improved political and economic development and greater standing in the world.

The purpose of our partnerships with other countries is clear to me, but I wanted to do something to really show people the importance of these partnerships. So I committed myself to making a documentary about one of these relationships.

This relationship is closest to my heart, having worked at the British Embassy in Tbilisi for over 10 years.

I am absolutely thrilled to see the completion of this documentary that I made with colleague, Irakli Mezurnishvili. The documentary showcases the relationship between Georgia and the United Kingdom. These ties between our countries began over a century ago and have blossomed into meaningful cooperation, which has practically benefitted the economic development of Georgia and our role in the world today.

The process of making the documentary was highly rewarding. I met almost all the ambassadors with whom I had worked in the embassy over the last twenty years, but this time, rather than as an employee, as a representative of the Georgian people. It was so great to hear their impressions, from their experiences of living and working in Georgia, of the work they did then and their praise at how far we have come since.

Despite the fact that they have moved to other embassies or other jobs in other regions, Georgia remains dear to every single one of them.

I could not have made this documentary without the support of the current British Ambassador to Georgia, Justin McKenzie Smith, or without the support of the British Embassy as a whole. In making this documentary I learned more about how Britain and the British people have always stood with Georgia and the Georgian people – how they continue to do so and how they believe in our country, its people and the future of Georgia!

This was a powerful journey for me in many ways; first to look back at a time when Georgia was 25 years ago and how important it was to us when countries like Britain recognised our strategic importance and aspirations. Even 25 years ago, when the embassy first opened in Tbilisi, I was part of that journey. I remember watching the first steps of this relationship and had the opportunity while working at the embassy to watch these new relations develop into the strategic ties that exist today.

But despite having a front seat to these relations as they developed over the last 25 years, it was still enlightening to me to make this documentary as a representative of Georgia. What was amazing about this journey, was the genuine interest and willingness of all the ambassadors and all our British friends, to support the film and to show that Britain indeed is a true friend of Georgia!

Now, watching the documentary, makes me not only so proud to have made something to help people understand the importance of this relationship and the 25th anniversary of Georgia and Britain’s diplomatic ties, but also because I was at the heart of this work over the last quarter century which continues to move Georgia forward and to develop these important ties with more countries. I hope this documentary will serve as a demonstration of what that can achieve and what it means.

Once again, I’d like to thank everyone who made this documentary possible, whose contributions were so important to me. This would not have been possible without our British friends' genuine faith and trust in our country!

Source: agenda.ge

Sunday, November 19, 2017

VIDEO: Supra Nova - Innovating #GeorgianCuisine | Tekuna Gachechiladze | TEDxTbilisi



Does traditional food have a future? In this conversation renowned Chef Tekuna Gachechiladze describes her work to renew one of the world’s oldest food cultures, and discusses how traditions are both made and misunderstood.

Tekuna Gachechiladze is one of Georgia’s leading and most innovative chefs. After training in New York she served as the head chef at several establishments in Tbilisi before opening her own restaurants. Tekuna regularly promotes Georgian cuisine and culture at home and abroad and is the creator of the “Supra Nova” concept, which seeks to update and renew traditional Georgian dishes.

This talk was given at a TEDx event using the TED conference format but independently organized by a local community. Learn more at http://ted.com/tedx


More links:
Tekuna Gachechiladze: the Queen of Georgian Fusion [finedininglovers.com]
Café Littera: Din't Call It Fusion. By Paul Rimple [culinarybackstreets.com]
Tekuna Gachechiladze chef / owner culinarium, cafe littera #cafelittera_tbilisi and culinarium-khasheria#culinarium-khasheria [instagram.com/tekunia]
Tekuna Gachechiladze [calvertjournal.com]
Georgia: Restaurants, hotels and shops. By Carla Capalbo [decanter.com]

VIDEO: A State at a Crossroads - Georgia: Donald Rayfield at TEDxTbilisi



Historian Donald Rayfield draws lessons from Georgia's long and complex history to illuminate the foreign policy choices of the present. In 1973 he first visited Georgia and has since written a history of Georgian literature, edited a Comprehensive Georgian-English Dictionary and, recently, published a history of Georgia.

In the spirit of ideas worth spreading, TEDx is a program of local, self-organized events that bring people together to share a TED-like experience. At a TEDx event, TEDTalks video and live speakers combine to spark deep discussion and connection in a small group. These local, self-organized events are branded TEDx, where x = independently organized TED event. The TED Conference provides general guidance for the TEDx program, but individual TEDx events are self-organized.* (*Subject to certain rules and regulations)

BOOK: Edge of Empires: A History of Georgia. By Donald Rayfield - Review by Professor Ronald Grigor Suny (history.ac.uk)

Review by Professor Ronald Grigor Suny, review of Edge of Empires: A History of Georgia, (review no. 1375) www.history.ac.uk/reviews/review/1375 Date accessed: 19 November, 2017

Think of what you are about to read more as a dialogue between two scholars of Georgia than a conventional review of a colleague’s book. Those few of us outside of Georgia who chose to study the Georgian language and delve into the three millennia history of that beautiful and beleaguered country have usually shaped our narratives in the template of national history – the story of a distinct people who managed to maintain a continuous existence despite invasions, occupations, exile, and the fall of their polities. Writing in a mode that only became imperative in the nationalist 19th century provides a coherence and continuity that belies the eclectic, disjointed, and cosmopolitan actualities of the Caucasian longue durėe. Yet since sources often are generated by states, and archival materials are usually organized by governments, the imprimatur of nation effaces the more complex variations of how people in the past understood themselves and others.

Donald Rayfield, Professor Emeritus of Russian and Georgian at Queen Mary, University of London, has undertaken just such a national story, even while his book’s title – Edge of Empires – affirms Georgia’s liminal position between great multiethnic states. His subtitle suggests that he is presenting one possible account and that others will offer different readings. When I first went to Georgia nearly half a century ago, Donald Rayfield was somewhat of a legend, a stellar student with fluent Georgian and a deep knowledge of its literature. Yet despite the proximity in our scholarly interests, over many decades we never met. He had left Georgia before I arrived, and though he apparently came to a lecture I delivered in London, he left with making himself known to me. When I published The Making of the Georgian Nation in 1988, Rayfield gave the book a relatively critical review in which he even took issue with the title. How could this book, which centered on the 19th and 20th centuries, be about the making of a nation whose origins reached back into prehistoric times? I finally met Professor Rayfield a year ago when we shared glasses of wine after the successful dissertation defense of one of his protégés. Later I bought his extraordinary two-volume dictionary of Georgian, which his wife delivered to me in a plastic bag in Victoria Station.

After the usual linguistic and archaeological introduction, Georgia’s history is conventionally said to begin with its first king, Parnavaz, who may or may not have existed, but who is enshrined in chronicles both Georgian and Armenian. Georgia’s mixed heritage is attested to by Parnavaz’s name and his mother, both Persian. The king married a North Caucasian (Chechen or Ingush) and gave his daughter in marriage to an Ossetian. The Georgian king Mirian III converted to Christianity circa 317, and a century later the first Georgian alphabet was devised. Georgians had their own identity, religion, and language but were deeply embroiled in the shifting alliances, allegiances, and imperial rivalries that roiled through Caucasia and Anatolia. King Vakhtang Gorgasali, founder of Georgia’s eventual capital, Tbilisi, was also the son of a Persian mother and the husband first of a Persian wife and later a Byzantine royal. His country’s affinity with Iran marked Georgian culture until the 19th century. Colchis (Lazica), Western Georgia, remained more firmly in the Greek, Roman, and Byzantine sphere of cultural and political influence until the coming of the Ottomans. The fateful decision of Catholicos Kvirion II in the seventh century to accept the dyophysite Christology of Byzantium ended the centuries-old closeness with the monophysite Armenians and secured Georgia as an eastern outpost of Orthodox Christianity.

The Arab invasions in that same period were an even more radical rupture in the history of Caucasia. Three Christian peoples – Georgians, Armenians, and Caucasian Albanians – would henceforth live with the threat, as well as the promise of tolerance, from Islam. Throughout the following centuries Georgia was more like a mini-empire, with a diverse population, and hierarchical inequitable relations of power among its peoples, than an ethnically and religiously homogeneous nation-state. Its history paralleled those of its neighbors (Armenia, Persia, Turkey, and Russia) at least until late Soviet times. Rather than ethnicity, it was religion and language that determined who might pass for Georgian. Rayfield is fond of the definition of Georgia offered by the ninth century author Giorgi Merchule: ‘We can consider as Greater Georgia wherever Mass and prayers are said in Georgian’ (p. 62). But as in Armenia, so in Georgia, many of the towns were inhabited by Muslim merchants and workers. A traveller in the late tenth century observed that Tbilisi was ‘wholly Muslim’ (p. 72).

Georgia (sakartvelo) was first united only in the early 11th century under Bagrat III, king of the Abkhaz. But soon the kingdoms of Caucasia, particularly the Armenian, faced a new and mortal danger – the invasions of the Seljuk Turks. Georgia’s monarchs made strategic agreements with the invaders, heralding a period of expansion and prosperity under the two most eminent rulers of the medieval period, David aghmashenebeli (the Builder) (1089–1125) and Tamar (1178–1213). David gave up his Armenian queen for a Qipchak to promote his kingdom’s security interests, while Tamar’s consort, David Soslan, was an Ossetian. Their empires, with their cosmopolitan capital at Tbilisi, were devastated in the early 13th century by the Mongols, and Georgia’s fortunes ebbed and flowed in the ensuing half millennium until by early modern times its monarchs repeatedly petitioned Russian tsars for protection against the predations of the Persians and the Ottomans.

Rayfield’s opus is very informative, in the sense that it is chock full of information – reigns, dynasties, foreign incursions, efforts at unification, and multiple failures to hold fragile states together. Like an earlier specialist, Cyril Toumanoff, he is obsessed with how various princes were related to one another, who was legitimate and who a pretender or usurper. His focus is on politics, the role of elites, rather than on society and social relations more broadly. He largely leaves out culture and literature, perhaps justifiably since he has treated Georgian writing extensively in his earlier history of Georgian literature. When the rulers of Georgia cease to be native royals, Rayfield follows the adventures and misadventures, amorous and military, of the various Russian governors and viceroys. In such a history from the top down, with much of the down left out, Georgia recedes from view as palace intrigues and personalities take center stage. The emancipation of the serfs is given short shrift. The dominance of Armenians in Tbilisi and other towns is mentioned in passing. Thanks to a Georgian study, he provides interesting details on anti-Semitism, which was largely a local Russian rather than a Georgian problem.

For all its suggestive material Rayfield’s construction of the Georgian past fails to give much analysis of why events or processes occurred. The story is Georgian–centric and Georgian-philic, a national narrative focused on the steady march forward of the Georgians themselves. Georgians’ implicit nationalism is taken for granted rather than investigated. The rule of Russians is largely seen as a negative imperial imposition, though Rayfield concedes at several points that the authorities ‘did some good’ or ‘Not all government measures were reactionary’ (pp. 304, 310). Almost completely missing are the complex relations of Georgians with the other peoples of Georgia, particularly their social rivals, the Armenians, which in my understanding was a primary ingredient in the generation of Georgian nationalism and even the particular Menshevik brand of Marxism that became hegemonic in the national liberation movement.


Still, what Rayfield gives us is usually reliable and clearly presented. The single doubtful episode comes with the appearance of Stalin, whom he claims framed an innocent watchseller, Arsena Jorjiashvili, for the assassination of General Fedor Griaznov in 1906, which in fact Stalin organized. Rayfield’s source is a post-Soviet article, but close reading of the evidence from earlier memoirs indicts Jorjiashvili, who carried out the killing even as Stalin’s group of terrorists was preparing to murder the hated officer (p. 315). There is also no evidence connecting Stalin with the murder a year later of the nationalist poet and political figure Ilia Chavchavadze (now Saint Ilia), which Rayfield pins on the Bolshevik leader.

The chapter on the revolution and Georgian independence (1917–21) is bizarre in two ways. Rather than using recent research and writing on the period, Rayfield depends almost exclusively on memoirs, for example, of the German general Friedrich Kress von Kressenstein. The years in which masses of people moved onto the stage of history are told as the maneuvering of key leaders, a throwback to older modes of diplomatic and military history. The word ‘soviet’ is studiously avoided in favor of ‘council,’ and the role of the Mensheviks is grossly underestimated.

Things go downhill both for Georgia and the book when we reach the ‘Soviet annexation.’ After 1921 the history of Georgia as told here was one of unremitting repression, executions, and resistance. Sanguinary as the Communists could be, they managed to create a degree of loyalty as formerly subaltern people moved up the social ladder and peasant Georgia was transformed into a modern urban and industrial society. Literacy, mass education, better health care, and public support of literature and national culture were also products of the Soviet state. Yet here Soviet power is depicted basically as a terror regime built on unspeakable brutality. How raw power translated into a grudging legitimacy needs to be explained. Rather than conceptualizations or interpretations, we are given reportage and indictment. It should be noted that Rayfield has uncovered fascinating material on Georgian émigré activity against the USSR and Soviet counterespionage targeting Georgians, though one might question the balance between the treatment of the emigration and internal affairs. Rayfield’s Soviet chapters are clearly post-Soviet history, a post-revisionist chronicle that reflects the current anti-Soviet, even anti-Russian, mood of present-day Georgians. What the Soviets called their dostizheniia (achievements) have fallen into a deep memory hole and left on the surface are the ruins of a cruel failed experiment in human engineering.

Rayfield regains his footing in the last chapter, which covers the years of restored independence. Although he was once a friend of the troubled dissident Zviad Gamsakhurdia, who became Georgia’s freely elected president in 1991, Rayfield is balanced and judicious in sorting through the contentious politics and suicidal civil and ethnic wars that divided and ultimately led to the disintegration of Georgia. While there is no love lost with the former communist, and second president of Georgia, Eduard Shevardnadze, the author acknowledges that this survivor of numerous assassination attempts was able to disarm the reckless paramilitaries and reestablish a modicum of state authority. Rayfield is equally critical of Mikheil Saakashvili, the flamboyant young lawyer who overthrew Shevardnadze in the “Rose Revolution” of November 2003. Unlike some pro-Georgian Western writers, Rayfield does not claim that Russia rather than Georgia initiated the disastrous Russo-Georgian war of August 2008. In this dubious adventure Saakashvili was the provocative David to Russia’s slow-footed Goliath. Rayfield’s narrative ends on the eve of Saakashvili’s electoral defeat by billionaire Bidzina Ivanishvili in 2012.

This book will fascinate anyone interested in the turbulent, tangled past of the Georgians. What it lacks in analysis and overriding interpretation it makes up with recovered tales of willful characters who in their zeal usually brought disaster to their country. When I attempted five decades ago to bring some coherence, if not unbroken continuity, to Georgia’s history, I emphasized the theme of cultural and social construction of national identity and argued that only in modern times did politics, culture, territory, and popular sovereignty come together in a discourse of nationhood. Whatever Georgia was in its thousands of years – tribal society, dynastic realm, ethnoreligious community – it became a nation only in the 19th century with the rise of its secular intelligentsia and even more forcefully in the 20th century in the years of Soviet rule. A second argument in The Making of the Georgian Nation was that the histories of small peoples like Georgians and Armenians cannot be told in isolation from the histories of the empires with which and within which they existed. Empires both thwarted and enabled the making of nations. That complex story may be underplayed in Rayfield, yet he gives us sufficient detail to illuminate the paradoxical interplay between the imperial and the national. Georgians were made and remade over time, both by their own efforts and the restraints imposed and possibilities provided by those that dominated them.